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Deutschland: BaFin warnt vor Risiken von ICOs

Deutschland: BaFin warnt vor Risiken von ICOs | Ethereum-kaufen.de
Deutschland: BaFin warnt vor Risiken von ICOs

Die Deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat am 10. November in einer Aussendung (https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Meldung/2017/meldung_171109_ICOs.html) vor den Risiken von ICOs gewarnt. Als Reaktion korrigierte die Kryptowährung Ether um bis zu 5% Prozent. Die Mehrheit aller ICOs basiert auf der Ethereum Blockchain.

 

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ICOs als wichtige Finanzierungsquelle für blockchainbasierte Start-Ups

ICOs sind die wichtigste Finanzierungsquelle für blockchainbasierte Start-Ups und dezentralisierte Organisationen. Die BaFin wies in einer aktuellen Aussendung darauf hin, dass ein Investment in ICOs erhebliche Risiken mit sich bringt, welche im schlimmsten Fall mit dem Totalverlust der Investitionen enden könnten. Bei Initial Coin Offerings bieten Start-ups Interessenten die Möglichkeit an, eigens geschaffene Tokens zu kaufen. Auf diese Weise generieren diese benötigtes Startkapital zur Entwicklung ihrer kryptobasierten Applikationen. Der Begriff ICO ist angelehnt an die im Aktienmarkt bekannten IPOs (Initial Public Offerings), bei welchen Unternehmensaktien am öffentlichen Markt emittiert werden.

 

Für viele eine gute Nachricht

Der Schritt, den die BaFin damit gesetzt hat, ist nicht unbedingt eine schlechte Nachricht für die Blockchain-Community. Die Flut an ICOs, welche vor allem im Jahr 2017 eingesetzt hat, wird auch von vielen Brancheninsidern kritisch betrachtet. Viele Menschen, die in Kryptowährungen investieren, nehmen an ICOs teil, ohne dass sie diese Projekte zuvor kritisch hinterfragt haben, und sich der Risiken bewusst sind, die sie damit eingehen. Denn man geht davon aus, dass unter den hunderten ICOs, die derzeit regelmäßig stattfinden, manche auch einen betrügerischen Hintergrund haben könnten. Die Warnung ist also mitunter ein Signal für die Branche, die damit rechnet, dass es schon bald Bereinigungen auf dem ICO-Markt geben könnte.

Bei nicht wenigen ICOs ist unklar, ob diese auch tatsächlich realisiert werden können, aus vielerlei Gründen. Weiters befinden sich Unternehmen, welche ICOs organisieren, meist in einem sehr frühen Entwicklungsstadium, wie in der Aussendung zu lesen ist. Entwicklung und Geschäftsmodell seien nicht selten entsprechend unerprobt. Weiters ist für Anleger in vielen Fällen nicht überprüfbar, ob die häufig sehr ambitionierten Projekte technisch realisierbar sind, oder vom jeweiligen Team entsprechend umgesetzt werden können.

 

Empfehlung durch die BaFin

Die BaFin empfiehlt möglichen Anlegern daher, sich vor einer Teilnahme an einem ICO genau über die Risiken zu vergewissern, welchen sie sich damit aussetzen. Für den 15. November hat die Deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ein Journal angekündigt, bei dem weitere Informationen und Risiken zu ICOs detailliert erläutert werden sollen.

Warnungen vor ICOs wie jene durch die BaFin sind kein Novum. Bereits in anderen Ländern wurden auf die Risiken von ICOs hingewiesen. Einige Länder, wie beispielsweise China und Südkorea, haben erst im Herbst 2017 ICOs vorerst einen Riegel vorgeschoben.

Die Community sieht diese Warnungen und Hinweise meist überwiegend positiv. Es könnte sich um einen Zwischenschritt handeln, der für ICOs künftig strengere Auflagen zur Folge hat. Mittelfristig könnte das die Qualität von ICOs erhöhen könnte, und zu verhindern helfen, dass unseriöse ICOs überhaupt Schaden anrichten können.  Der Kurs von Ethereum reagierte auf die Aussendung mit einer Korrektur. Nach den jüngsten Anstiegen Anfang November verlor Ether, die Kryptowährung von Ethereum, einer der wichtigsten Plattformen für ICOs, am 10. November zeitweise 5 Prozent an Wert.