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Ethereum Kurs steigt trotz Parity-Hacks

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Obwohl auf Ethereum in den letzten Jahren immer wieder teilweise schwerwiegende Pannen vorgefallen sind, hat die Kryptowährung eine unglaubliche Erfolgsgeschichte hingelegt. Am 6. November wurden durch einen weiteren Fehler in der Parity Wallet erneut Ether im Wert von Millionen US-Dollar eingefroren. Doch obwohl unklar ist, ob die Ether verloren sind, und manche gar von einer weiteren möglichen Hard Fork sprechen, zeigten sich die Anleger bisher unbeeindruckt – der Ethereum Kurs stieg bis zum 9. November 5% Prozent.

 

126 Millionen Dollar Bug

Es mag sich kurios anhören, ist aber wahr. Offenbar hat ein unerfahrener Ethereum-Developer aufgrund eines Unachtsamkeit einen Bug verursacht, welcher Ether im Wert von 126 Millionen US-Dollar eingefroren hat. Bei der Verwendung der Ethereum-Wallet Parity, gelangte der User, wie er behauptet versehentlich, in den Besitz der Multi-Signatur-Wallet. Die Folge war die Auslösung einer sogenannten „Suicide-Function“, bei der die automatische Löschung des gesamten Smart Contracts sowie der gesamten Code-Bibliothek ausgelöst wurde – 500.000 Ether, das sind alle, die seit dem 20. Juli auf Parity gesammelt wurden, sind seither für deren Besitzer und Anleger nicht zugreifbar, wie Parity in einem Blogpost berichtet. Die gefrorenen Ether waren bei dem ICO Polkadot.io gesammelt worden.

Polkadot.io gab bereits bekannt, dass die Entwicklung ihres Projektes nicht gefährdet sei, da nicht ihr gesamtes Kapital bei dem besagten ICO über Parity gesammelt wurde. Dennoch ist unklar, ob die eingefrorenen Ether jemals wiederhergestellt werden können.

 

Etheruem-Kurs unbeeindruckt trotz erneuter Hard-Fork Debatte

Der Kurs von Ethereum zeigte sich in den Tagen nach Bekanntwerden des Bugs unbeeindruckt. Im Vergleich zu Bitcoin legte der Kurs um über 5% Prozent zu. Die Community ist allerdings uneinig, was die zu befürchtenden Konsequenzen dieser erneuten Panne sind. Nicht wenige befürchten eine weitere Hard-Fork, ähnlich wie nach dem Hack von DAO im Sommer 2016, bei dem Ether im Wert Millionen von Ether verschwanden. Die Ethereum-Organisation hatte sich damals zu der sehr umstrittenen Entscheidung durchgerungen, in die Blockchain einzugreifen, um den Fehler zu beheben, und die verlorenen Ether wieder nutzbar zu machen. Diese Entscheidung hatte die Entstehunung von Ethereum Classic zur Folge, welche die originale Ethereum Blockchain nutzt, bevor der Eingriff erfolgte.

Das Problem weiterer Eingriffe in die Ethereum Blockchain sei, dass diese im Grunde den Grundprinzipien dieser Technologie widerspricht. Denn Ethereum ist eine dezentralisierte Blockchain, welche willkürliche Entscheidungen, wie Eingriffe von Entitäten wie der Ethereum Organisation eigentlich nicht zulässt, sondern für sich selbst operiert, und die Verantwortung über Fehler deren Verursachern übernehmen lassen sollte.

 

Verursacher beging Parity-Hack offenbar unabsichtlich

Immerhin tauchten Meldungen in der Community auf, die offenbar nachweisen, dass der User, welcher den Bug ausgelöst hat, dies tatsächlich wohl nicht nicht aus der Motivation gehandelt haben dürfte, die Ether zu stehlen. Denn die Abfolge, nach der er die Befehle gegeben hat, schließt aus, dass die Ether in seinen Besitz kommen konnten. Der Entwickler mit dem Usernamen devops199 gab an, die Löschung der Smart Contracts verursacht zu haben, indem er die Funktionsweisen des Netzwerks getestet hat. Mit der Frage „Werde ich hierfür Verhaftet?“ meldete er sich in einem Chat als vermeintlicher Verursacher des Hacks

Interessant an dieser Angelegenheit ist, dass der Bug, der durch devops199 den Schaden vermeintlich angerichtet hat, eigentlich bereits im Juli 2017 vom Parity Team behoben worden war. Parity selbst gibt an, die Ursachen für die gescheiterte Schließung der Sicherheitslücke nicht genau zu verstehen, und Nachforschungen hierzu anzustellen.